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16. Oktober 2009, 12:50

Eurozone: Eine weitere Enttäuschung bei Ifo&Co?
Ifo&Co sind im September hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Drohen im Oktober weitere Enttäuschungen? Wir gehen davon aus, dass die auf Umfragen basierenden Frühindikatoren in den nächsten Monaten weiter steigen werden, wenn auch weniger stürmisch als noch im Sommer. In den USA werden die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen bestätigen, dass die Bauproduktion den Boden gefunden hat und das US-Wachstum von dieser Seite nicht mehr gedämpft wird.

Das Ifo-Geschäftsklima hatte im September enttäuscht. Das lag zum einen daran, dass sich die Stimmung der Unternehmen nicht im gleichen Maße verbessert hat wie in den Monaten zuvor. Zum anderen hatten viele Monate mit überraschend starken Daten die Erwartungen der Volkswirte nach oben geschraubt. Wenn unsere Prognose richtig ist, dass sich das Wachstum nach einem starken zweiten Halbjahr normalisiert, werden die auf Umfragen basierenden Frühindikatoren in den kommenden Monaten zwar schwächer steigen. Die Tendenz wird aber weiter noch oben weisen. Denn in der Vergangenheit war ein enger Gleichlauf von Ifo&Co mit der Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes gegenüber Vorjahr zu beobachten, und diese wird in den kommenden Quartalen deutlich steigen.
Vor allem die Beurteilung der aktuellen Lage dürfte sich noch deutlich verbessern. Bei den Erwartungen dürfte die Luft dagegen dünner werden. Die eine oder andere Enttäuschung wird kaum zu vermeiden sein. So beruht unsere Prognose eines Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas im Oktober von 91,3 auf 93,0 (Konsens: 92,0) vor allem auf der Annahme einer deutlich verbesserten Lagebeurteilung. Auch bei den Einkaufsmanagerindizes sollte sich die günstigere wirtschaftliche Entwicklung widerspiegeln. So erwarten wir, dass der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe die Expansionsschwelle von 50 erreicht (Konsens: 50,0). Auch der Index für das Dienstleistungsgewerbe, der bereits im September in den expansiven Bereich zurückgekehrt ist, sollte weiter zulegen (Commerzbank-Prognose und Konsens: 51,5).

USA: Wende beim Wohnungsbau
Die privaten Investitionen in den Wohnungsbau haben das Wachstum vierzehn Quartale in Folge belastet. Jetzt zeichnet sich allerdings eine Stabilisierung ab. Die Baubeginne ziehen seit Jahresanfang wieder an. Für den September erwarten wir einen minimalen weiteren Anstieg auf 600 Tsd Einheiten (Konsens: 607 Tsd). Damit lägen die Baubeginne im dritten Quartal mehr als zehn Prozent über dem im zweiten Vierteljahr erreichten Niveau. Die Wohnungsbauinvestitionen könnten damit sogar einen leicht positiven Beitrag zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts liefern. Die Korrektur beim Wohnungsbau scheint beendet.




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Pressekonferenzen
12. März 2007
(IfW-Konjunkturprognose für März)
23. November 2006
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Wirtschaftsdaten
30. Juli 2010
(Großhandelsumsatz im 2. Quartal)
30. Juli 2010
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28. Juli 2010
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28. Juli 2010
(Verbraucherpreise für Juli)
27. Juli 2010
(GfK-Konsumklima-Index für August)
27. Juli 2010
(Außenhandelspreise für Juni)
26. Juli 2010
(Im- und Exportpreise für Juni)
23. Juli 2010
(ifo Geschäftsklima Index für Juli)
23. Juli 2010
(Daten zum Bauhauptgewerbe für Mai)

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