Abwärtsbewegung vorerst gebremst DAX stabilisiert sich im Bereich der 4.700er Marke Der DAX startete nach den gestrigen Verlusten zunächst etwas fester in den Tag. Im weiteren Verlauf gab der deutsche Leitindex aber schnell wieder nach und notierte am Mittag im Tief bei 4.685 Zählern. Die Derivateanleger gingen relativ zögerlich zu Werke. Die Mehrheit der aktiven Marktteilnehmer spekulierte aber auf steigende Kurse. Es waren überwiegend Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate auf den DAX gesucht.
Bis zum Nachmittag konnte das deutsche Börsenbarometer die Marke von 4.700 Punkten zurückerobern und lag bei 4.708 Zählern mit 0,2 Prozent im Minus. Am Anlegerverhalten änderte dies wenig.
Die Börsen in den USA bleiben heute aufgrund des morgigen Unabhängigkeitstages geschlossen. Deshalb fehlt auch dem deutschen Markt heute ein wenig die Führung. Viele Privatanleger halten sich jedenfalls merklich zurück.
Die Bankwerte erholen sich von den gestrigen Verlusten teilweise deutlich. Die Commerzbank-Aktie notierte am Nachmittag bei 5,01 Euro mit zwei Prozent im Plus und die Aktie der Deutschen Bank kletterte um 1,35 Prozent auf 42,53 Euro. An der EUWAX kam es vor allem zu Käufen bei Call-Optionsscheinen auf die Deutsche Bank.
Die Allianz-Aktie gab hingegen um 0,8Prozent auf 64,40 Euro nach. Dennoch waren auch hier Call-Optionsscheine gesucht. Dabei wählen sich die Anleger bevorzugt Scheine mit einer Laufzeit bis zum Dezember 2010.
Sobald der Euro unter die Marke von 1,40 US-Dollar rutscht, kaufen viele Investoren heute verstärkt auch hier eher Call-Optionsscheine und Bull-Zertifikate. Die Gemeinschaftswährung notierte am Nachmittag bei 1,4005 US-Dollar.
Zudem wurden auf dem aktuellen Niveau wieder Call-Optionsscheine auf Solarworld gekauft. Die Aktie notierte am Nachmittag bei 16,35 Euro mit 3,6 Prozent im Minus. Offenbar rechnen einige Derivateanleger aber mit einer baldigen Erholung der Aktie.
Pressekonferenzen 12. März 2007 (IfW-Konjunkturprognose für März) 23. November 2006 (Ifo-Geschäftsklima-Index für November) 12. Oktober 2001 (Einzelhandelsumsätze für August) 11. September 2001 (Handelsbilanz für Juli)
Wirtschaftsdaten 10. März 2010 (KfW Mittelstandsmonitor 2010) 10. März 2010 (Leistungsbilanz für Januar) 10. März 2010 (Verbraucherpreise für Februar) 09. März 2010 (Umsatzindex im Vearbeitenden Gewerbe für Januar) 09. März 2010 (Insolvenzen im Jahr 2009) 08. März 2010 (Industrieproduktion für Januar) 08. März 2010 (sentix Konjunkturindex für März) 05. März 2010 (Auftragseingänge der Industrie für Januar) 03. März 2010 (Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe für Februar) 02. März 2010 (Pkw-Neuzulassungen für Februar)