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Deutschland
Erholung am US-Arbeitsmarkt kommt ins Straucheln
HSBC


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03. Juli 2009, 10:30

Das Minus bei den neugeschaffenen Stellen von 467.000 im Juni in den USA stellte eine herbe Enttäuschung dar. So hatte sich der Stellenabbau seit dem Rekordhoch von 741.000 im Januar auf „nur“ 322.000 im Mai abgeschwächt. Der Rekordwert vom Januar dürfte zwar in den kommenden Jahren nicht mehr erreicht werden, doch sollte noch einige Zeit vergehen, bis wieder Stellen aufgebaut werden. Die Arbeitslosenquote zog von 9,4 % auf 9,5 % an und sollte sich in den kommenden Monaten Schritt für Schritt an die 10 % Hürde herantasten. In diesem Umfeld kühlt das Lohnwachstum in den USA immer weiter ab. So stagnierten die Stundenlöhne im Juni im Vergleich zum Vormonat und die Jahresrate schwächte sich auf 2,7 % und damit auf den tiefsten Stand seit dem 3. Quartal 2005 ab. Auch in der Eurozone konnten die Arbeitsmarktdaten nicht glänzen. So zog die Arbeitslosenquote im Mai von 9,3 % auf 9,5 % an. Gerade mit Blick auf die von uns erwartete Verschlechterung am deutschen Arbeitsmarkt gehen wir von einem Zuwachs der Arbeitslosenquote auf über 11 % aus. Die EZB beließ auf ihrer Pressekonferenz den Leitzins unverändert und ließ in unseren Augen auch nicht erkennen, dass es in den nächsten Monaten zu einer Zinsänderung kommt (siehe auch Seite 3). Der Euro musste im Verlauf des gestrigen Tages zum US-Dollar deutlich abgeben. Dabei rutschte die Einheitswährung temporär unter die Marke von 1,40 USD ab, dürfte sich heute aber in diesem Bereich stabilisieren.




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